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Archiv für Februar, 2013

fb…ein paar Freunde…

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…nur mal so…

2013-01-14 11.08.08

Seit 14 Tagen Temperatur, ist eine unangenehme Sache. Zum körperlichen Elend gesellt sich das Wirrwarr im Kopf. Ich liege die meiste Zeit herum und unwillkürlich drängen selbst die Gedanken in den Vordergrund, die man eigentlich gut verpackt, unter “will ich nicht zu Ende denken” abgelegt hatte. Da bietet es sich an, Ablenkung in profanerem zu suchen, twittern zum Beispiel oder den fb Acount mit Belanglosigkeiten zu überschwemmen. Ehe man sich versieht, hängt man natürlich wieder in der Gedankenschleife und fängt nun auch noch an, andere mit seinem unausgegorenen Gedankengut zu malträtieren. In mehr oder weniger versteckten Andeutungen und verschachtelten Gedankenergüssen, breitet man sein ganzes Kopfchaos vor der “Welt” aus. Ist das wirklich so? Eigentlich sind es doch mehr so leicht angekratzte Halbwahrheiten, Bruchstücke einer Gedankenwelt, mit der man selbst noch nicht abgeschlossen hat. Ich schaue aus dem Fenster und mir geht durch den Kopf, “genau wie diese Brühe da draußen” ein undefinierbares Dunstgebilde, dass eine wirkliche Weitsicht nicht erlaubt. Letztendlich will man sich ja auch gar nicht entblößen, versteckt, in der “Anonymität” der Avatare und konstruierten Wortgebilden, wirft man den “Gedankenbrocken” in die Meute und schaut zu, was sich daraus entwickelt. Manchmal entsteht sogar Kommunikation und manchmal blitzt da ein Funke auf, dass man denkt, “Treffer”! Aber eigentlich hat man nichts gesagt und eigentlich keine Antwort bekommen. Es ist wie dieser Sinnlosdialog: “Alles klar?” “Null Problemo!” aber was soll’s, für eine Weile war ich vom wirklichen Problem abgelenkt…..

Fahrstuhlreport 5…

http://youtu.be/kO2sQlsYqHs willst Du mit mir gehnIMG_20130106_212622

Dalia Lavi….Willst Du mit mir gehn

Fahrstuhlreport 4…

Fahrstuhlreport: Ist hier wie im richtigen Leben, rauf und runter und man hat wenig Einfluss auf’s Geschehen!

2013-02-19 12.34.49

KategorienAllgemein, Fahrstuhlreport, Fotos Tags:

Fahrstuhlreport 3…

Fahrstuhlreport: Geh dann mal zu Rossmann Tampons kaufen, ist ja kein Ding….

fahrstuhl

Träume…

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Träume

Und wieder ist es Nacht geworden,
Traumphantasien werden heraufbeschworen.
Wünsche und Ängste finden in dir Raum,
von denen man glaubte, es gäbe sie kaum.

Und auch der „Alb“ ist Freund der Nacht,
hat schon viel Angst und Gänsehaut gebracht.
Was er im Traum uns erleben lässt,
erscheint uns grausig, beängstigend und grotesk.

Und erst am Morgen ist das Trugbild verrauscht,
manch einer hätte gern das Erlebte vertauscht.
Ja auch der Lüsterne wird wieder bieder,
vorbei der Sinnesrausch, der Alltag hat uns wieder.

M.G.

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Ende ohne Anfang…

2013-01-24 14.40.32

Ende ohne Anfang

Du wolltest nicht wissen wer ich bin,
hast nein gesagt, nicht hinterfragt.
Für mich ergibt das keinen Sinn,
hab Tage lang mein Hirn geplagt.

Wieso das Ende vor dem Anfang steht,
wie eine Mauer, hoch und stark.
Wenn eine Sache nur von Hoffnung lebt,
ist’s der Erfüllung Grab.

Am Schluss da bleibt nur eins zu sagen,
meine Träume waren nur Vision.
offen bleiben nun so viele Fragen,
versponnen zu einem schweigenden Kokon.
M.G.

An solchen Tagen…

2013-01-25 08.04.06

An solchen Tagen

An solchen Tagen, könnt ich weinen,
weinen um die vergebliche Müh.
könnt schreien, um gehört zu werden,
in die Sonne in der Früh!

Seh zerrinnen, was mühsam geschaffen,
im Schweiß und in Hoffnung auf Glück.
Nichts ist ewig, dass weiß ich, doch will ich erhalten,
vom Glauben an Vernunft ein Stück!

Kein Stein wird auf dem anderen bleiben,
der Himmel wird niemals mehr klar.
Wird nicht Einhalt geboten dem Drang der Zerstörung,
den unsere Überheblichkeit gebar!

Seh Kriege und Hunger wohin ich auch schau,
Die Erde blutet, ächzt und bricht,
Wenn niemand uns hier Einhalt gebietet,
wird verglimmen der Zukunft Licht!

Ich könnt weinen und schreien an solchen Tagen!

M.G.

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In den Sand gesetzt…vertwittert

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Manche Situationen sind schwer zu ertragen und dennoch muss man sich damit abfinden. Ein wenig
kompliziert ist es schon, deshalb tu ich mich auch etwas schwer, den richtigen Einstieg zu
finden. Wenn ich darüber nachdenke trällert immer wieder dieser Song von “Wolfsheim / …kein
Weg zurück” in meinem Kopf, der mich passend zum Thema in eine, ich sag mal, angesäuerte Stimmung versetzt. Ich bin sauer, vorrangig auf mich, aber irgendwie auch auf sie.Genug der Vorrede, ich sollte zu Sache kommen. Von diesen sozialen Netzwerken wie “fb oder Twitter“ hat ja schon jeder,
ob positiv oder negativ belastet, gehört. Tummelplätze der Kommunikation und auch Medien sinnfreier Selbstdarstellung, wie auch immer millionenfach genutzt. Man schaut sich Bilder an, liest Kommentare und irgendwann trifft man auf eine Aussage, die einen anspricht. Ich meine jetzt nicht Fotos, die einen “anspringen”, damit geht jeder auf seine individuelle Art um. Die Rede ist von Empathie in der Anonymität auf jemanden zu treffen der einem das Gefühl gibt, verstanden zu werden oder zumindest Interesse für deine Belange signalisiert. Jetzt kann man sich langsam herantastend und auslotend einander nähern und wenn es gut läuft, entwickelt sich so etwas wie eine “Freundschaft”. Nicht zu vergessen, immer noch recht fiktiv und recht fragwürdig, immerhin beruht all diese “Zuneigung“ nicht auf dem was man erlebt und real erfährt, sondern auf Bruchstücken der Selbstdarstellung deines Kommunikationspartners. Trotz dieser unrealistischen Konstellation können so recht enge Beziehungen entstehen. Der Haken einer solchen Beziehung ist der, dass sich ein großer Raum für Spekulationen und Missverständnisse eröffnet. Meine Freundschaft entwickelte sich ziemlich rasant, mit all den Höhen und Tiefen die auch eine reale Freundschaft im Allgemeinen bereit hält, nur irgendwann stößt man auf Widersprüche, Ungereimtheiten, die eingebildet oder tatsächlich existent, Unwohlsein aufkommen lassen. Nun kann man nicht wirklich diskutieren, in Reaktionen oder Mimik lesen, man ist in seiner Gedankenwelt allein gelassen. Auch ist es schwer zu beurteilen welche Priorität dein Kommunikationspartner der Verbindung zumisst, die direkten Kontakte durch die man den Grat einer Vertrautheit ermessen kann sind ausgeklammert. All diese Eckpfeiler sind Phantasiebauten, die auf wackligem Fundament stehen. Das alles spricht dafür, einer solchen Sache von vorn herein keine allzu große Bedeutung beizumessen. Wird man dennoch von seinem Wunschdenken überstimmt, sollte man der Situation Rechnung tragend, genau überlegen was man dem anderen zumutet, der ja in der selben Konstellation festhängt. Nun ja, ich hab mich hinreißen lassen etwas zu Spekulieren, Sätze formuliert, die angriffen, Zweifel formuliert und hätte sie für mich behalten sollen. Es bedurfte nur Bruchteile Zeit, eine unüberwindliche Mauer erstehen zu lassen, die jegliche weitere Kommunikation abschnitt. Es war Fiktion, Phantasie, gebastelte Annäherung, nicht greifbar, nicht real erlebt! Und doch , – ein Schritt zu weit gewagt…ach und könnt ich nur, dieses eine Mal, die Uhren rückwärts drehen….

Sinnsuche…

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Sinnsuche……

Wie viele Vorurteile ich abtragen musste,
für Fragen, auf die ich keine Antwort wusste.
So viele Hürden musste ich überspringen,
um einen Sinn hineinzubringen.
Eine Ewigkeit hab ich damit verbracht,
mit Grübeleien bis in die Nacht.

Der Weltenlauf ist unabänderlich,
und ganz am Rand, da geht’s um mich.

M. G.

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