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Archiv für die Kategorie ‘Verse und Sprüche’

Winter

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Winter…

die Seele friert, ist gefangen im Verließ der Ignoranz.

Dunkelheit und Kälte herrscht, bis dein heißer Atem,

deine dargereichte Hand die Kälte weichen lässt.

M.G.

…über DIE KLINGE springen / sword woman (18) Akt

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Des Kampfes müde ergeb ich mich,
hab meine Schlacht geschlagen!
Die Wunden werden langsam heilen,
es gibt nun keine offenen Fragen.
Ich weiß nicht ob sie triumphiert,
keine Hymne gibt es hier zu singen,
hab ohne Erfolg sie lang hofiert,
sie ließ mich über die Klinge springen!

Rücken an Rücken

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Rücken an Rücken sitzend im Gras,
die Gesichter dem Anderen zugewandt
und tiefes Schweigen knüpft,
in dieser Ewigkeit, ein flüchtiges Band!

Nachtgedanken (Akt)

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…und wenn sich die Tür hinter ihr schließt,
hängt ihr Duft in den Räumen und nährt die Erwartung auf’s nächste Mal.

…eine Skizze, flüchtige Striche, eine Ahnung vom werden,
von vollendeten Momenten die bestehen, wenn sie lange schon kämmt ihr graues Haar.

…und am Morgen legt er das Werkzeug weg, mit dem er Seelen fängt,
sie bannt in Linien und Strichen auf weißes Papier, in Ewigkeit geborgen!

M.G. (18)

…über das

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Leben

Hab fast alles erlebt,
hab tausendfach geliebt,
bot den Blitzen die Stirn.
hab die Stürme gezähmt.

Hab nach Reichtum gestrebt,
war‘s zufrieden was mir blieb,
hab mich geschunden an vieler Herzen Firn,
hab nie in Gedanken mein Sein verbrämt

So viel erlebt,
so viel geliebt,
Die Stirn im eisigen Firn geschunden,
nichts verbrämt, doch ein Gedanke mir blieb…

welch Geheimnis wär da noch zu erkunden!

M.G.

cITYpICTURES (Des Teufels Verlust)

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Des Teufels Verlust

Der Himmel schwarz, meine Seele scheint tot,
ich warte auf das Morgenrot.
Hier am Abgrund, der Wind faucht und bellt,
ich hoffe das eine Hand mich hält.

Nur ein Sprung, die Qual ist vorbei,
ich glaub der Welt wär das einerlei.
Doch dann bricht er durch, ein heller Strahl.
Verlust für den Teufel, für dieses mal.

Ich wende mich ab, es wärmt mir den Rücken,
im Kopf gibt es einiges zu Recht zu rücken.
Geh jetzt zurück, fast möchte ich rennen,
nicht ich hab das Recht mich vom Sein zu trennen!

M.G.

Selbstbetrug

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Hast deine Illusionen genährt, keine Fragen gestellt,
hast auf’s Glück dich verlassen, wirst von deiner Einfalt geprellt.

Auf den Trümmern sitzend, umtanzen dich Schatten,
Glück ist vergänglich, heut sprichst du davon: „was wir einmal hatten“.

M.G.

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Deine Wahl…

 

 

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Wege, tausend mal gegangen,

ausgetreten in bekannter Routine.

Neue Pfade, schmal und unberührt,

im Dunst des Unbekannten.

 

…lassen sie uns Zögern?!

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Geblendet

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Wo Worte nichts sagen, dass Geschriebene keinen Sinn hält bereit,

bleib nichts zurück, das Echo verhallt,

und Bilder verblassen in Vergessenheit…

 

Dieser Stern hell leuchtend, sein Glanz wird dich blenden alsbald,

überbrückt Barrieren, erhellt den Raum,

doch sein helles Licht ist kalt…

 

M.G.

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Erwachen…

 

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Erwachen…

Bin aufgewacht und hab’s kapiert,
wir sind wirklich nicht liiert.
Das einzige was uns verbindet,
dass einer nur seine Hoffnungen schindet.

Drum geb ich auf das bohren,
du hast eh nicht viel verloren, denn…
was man nicht wahrnimmt, kann nicht fehlen,
will weiter keine Zeit mir stehlen.

Viel Glück wünsch ich dir, für dein Leben
was ich konnt, hab ich gegeben,
Hat nicht gereicht, zu dich zu erringen,
da gabeln sich die Wege nun, doch jeder fliegt mit heilen Schwingen!

M.G.

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