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Im Rad der Zeit…

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Im Rad der Zeit

Eine Ewigkeit in dunklen Sphären, blind und ohne Plan.
Hab nichts verstanden, hab nichts erkannt-
hab ne Menge Zeit vertan.

Das Haus in dem ich lebe, war mein Schutz und mein Verließ.
Hab darin gelebt, hab mich selbst gefangen-
bis ich an seine Mauern stieß.

Was soll mir Schutz in einer Zeit, die mich vom Leben trennt.
Bin des Gefangenseins so müde, will sein-
bis mein jetziges ich verbrennt.

Ich habe nichts vergessen, geh nicht weg, nur vor die Tür.
Tausend Wege führen fort, tausend könnt ich gehen-
doch am End wofür?

Ikarus war jung und war geblendet, er hat die Flügel sich verbrannt.
Er ist hoch geflogen, er ist tief gefallen-
ich steh mit meinen Füßen fest im Sand.

Lass mir ein Licht nur brennen, wenn ich ein paar Schritte geh.
Ich will nicht fliegen, will nicht rennen-
Solang ich dessen Schein noch seh.
M.G.

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