Missverständnisse (2)

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Ist ja so eine Sache, missverstanden oder voll verarscht…

Die ideale Kommunikation findet zwischen zwei Menschen statt (oder mehreren) die sich vis à vis positioniert haben und somit Worte, Gestik und Mimik voll umfänglich aufnehmen können. So besteht auch die Möglichkeit zeitnah auf gehörtes oder gesehenes zu reagieren.

Schwieriger wird es, wenn der Austausch schriftlich erfolgt und noch komplizierter wird es, wenn man sich nicht kennt. Stichwort: Internet, Facebook, Twitter, Tumbir usw. Man sieht seinen „Gesprächspartner“ nicht, hört ihn nicht, muss annehmen, was sich in Schriftform vor einem auftut. Wenn sich nun auch noch mehrere User auf der Line befinden und die Texte in indirekter Ansprache gehalten sind, lässt das viel Raum für Spekulation und Missverständnisse. Nun muss ein Ego nur noch groß genug sein, eine fiktive, vermeintlich ihm oder ihr geltende, den Ambitionen entgegenkommende Ansprache auf sich zu beziehen und schon ist das Dilemma komplett. Man redet bzw. schreibt an einander vorbei. Wobei das die harmlose Form, des Missverständnisses beschreibt.

Widerlicher ist es, wenn ein/e Beteiligte/r den Irrglauben bemerkt und den Knoten nicht auflöst, schmunzelnd der Dinge Lauf betrachtend. Na ja, ich gebe zu, für einen ist es „zum schießen“, für den anderen allerdings weniger, wenn er die Verarsche bemerkt.
Aber wer sich auf so eine Blindreise einlässt, sollte auch damit rechnen, dass nicht alles ist, was es zu sein scheint und den Humor nicht verlieren wenn’s getroffen hat. Keiner wurde gezwungen auf das „Karussell“ aufzuspringen…

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