Papstwahl…

Papstwahl…

Ist ja so eine Sache von allgemeinem Interesse, egal ob konfessioniert oder nicht. Ich will hier nicht gegen Religionen wettern, ist jedem seine Sache, welcher Philosophie er folgt, aber was soll dieses Papstding. Glauben, egal woran, bedarf doch keines alten Mannes, der sowieso an der Realität vorbeischlittert. Man hat den Eindruck, die leben ständig in einer abgelaufenen Zeitphase. Dabei soll der Sohn vom „Alten“ ja ein Vorreiter gewesen sein. Was nach ihm kam, war ja eh dieses „Rote Laterne“ Syndrom. Wie ein roter Faden zieht sich diese Hinterherhumpelei durch die Geschichte, Scheiterhaufen, Weltbild (ich sag nur Scheibe) Kreuzzüge, bis hin zur Schwulenfeindlichkeit, Abtreibungsdemagogie und dem symptomatischen hinterm Mond leben (hier gäbe es Seitenweise schwerwiegende Beispiele). Wortbrüche und Morde im Vatikan sind ja auch so zweifelhafte Geschehnisse, die nicht gerade ein super Aushängeschild für die Gesalbten darstellen. Wenn‘s da oben, in Himmelsnähe, also so ganz und gar nicht stimmt, was soll ich dann von den Gläubigen halten, die sich großenteils der Realität entziehen?

Wozu also immer wieder so einen alten Mann (Alter macht nicht weise, sondern senil) an die Spitze von… ja wovon eigentlich setzen! Wie erwähnt, seine Lebensphilosophie wählt jeder selber, aber dieses Sektierertum im großen Maßstab hat die Welt nicht wirklich nötig und nicht weiter gebracht. Wenn sie statt dieser pompösen Scharade ein paar Kinder gefüttert hätten…wäre ich vielleicht nicht so anti angehaucht, aber Heuchelei an sich ist mir zuwider und hier spult sich nun mal eine riesige ab.

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