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Artikel Tagged ‘Absturz’

Luzifer / Die Verbannung

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…IchBinJazz-iPhon…Twitter-Spot

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Sie sahen: die emotionalen Ergüsse einer jungen Frau, die ihrem IPhone beim Ableben zuschauen darf.
Lasset uns beten.

(Aut. IchBinJazz 02.08.)

…der Mensch im „Wandel“ der Jahrtausende!

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cITYpICTURES (Des Teufels Verlust)

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Des Teufels Verlust

Der Himmel schwarz, meine Seele scheint tot,
ich warte auf das Morgenrot.
Hier am Abgrund, der Wind faucht und bellt,
ich hoffe das eine Hand mich hält.

Nur ein Sprung, die Qual ist vorbei,
ich glaub der Welt wär das einerlei.
Doch dann bricht er durch, ein heller Strahl.
Verlust für den Teufel, für dieses mal.

Ich wende mich ab, es wärmt mir den Rücken,
im Kopf gibt es einiges zu Recht zu rücken.
Geh jetzt zurück, fast möchte ich rennen,
nicht ich hab das Recht mich vom Sein zu trennen!

M.G.

…germanpsycho-gute Laune…Twitter-Spot

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Ich habe so unerträglich gute Laune, dass ich mir selbst dafür ständig in die Fresse schlagen möchte. Das macht mich dann niedergeschlagen.

(Aut. germanpsycho 04.12.)

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…Herren-, Vater-, Himmelfahrtstag,

na ja, wie er auch immer heißt, ich persönlich habe keinen Bezug zu religiösen Verflechtungen. Aus diesem Grund muss ich dieses Thema in diesem Sinne auch nicht allzu ernst nehmen.

Ich muss zugeben, dass dieser Tag in meinen früheren Leben eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hat, wie übrigens jeder andere, an dem man Bacchus „ehren“ konnte! Aber bleiben wir beim Himmelfahrtstag, im Nachhinein gesehen, hätten eine Menge dieser Tage tatsächlich zu einem solchen werden können. Der sinnlose Konsum von geistigen Getränken hat mich oft in die Nähe der „Himmelspforte“ geführt. Die Frage nach dem wieso ist nicht leicht zu beantworten, da spielen eine Menge Faktoren eine Rolle. Ausbruch aus dem Alltag, Suchtverhalten (…damals war’s…) das jede Möglichkeit nutzte um Verhalten zu „legalisieren“ und, und…aber darum geht es jetzt nicht. Es geht mir hier nur darum, die Sache, wie sie die Überschrift betitelt, ad absurdum zu benennen. Zumindest die Art und Weise, wie ich und unzählige andere diesen Tag für sich gestaltet haben.

Herrentag, naja, ist das die geläufige Vorstellung eines Herren, sich torkelnd durch die Gegend zu manövrieren? Wohl nicht! In „Herr“ klingt ja so ein bisschen was vornehmes mit, was mit der beschriebenen Gangart nicht viel zu tun hat.
Vatertag, oh ja, wenn man das brabbeln des Herrn Vater, mit der Unterhaltung seines Kleinkindes vergleicht, ist da wohl eine Ähnlichkeit zu erkennen. Aber das war es auch schon. Vater sein ist schön und gut aber so einen wünscht sich niemand.
„Mama, warum liegt Papa hier in Flur?“ „Ist nicht so schlimm Mäuschen Papa ist nur hingefallen.“ „Ja, aber warum steht er nicht wieder auf?“…
Und da sind wir in der Nähe zur „Himmelspforte“, dem Himmelsfahrttag etwas Realität ein- beziehungsweise aushauchend! Einst ist Christi wohl zum Himmel gefahren (?), ich frag mich was der getrunken hatte.

Summa summarum, auf diese Art diesen Tag zu verbringen ist schlichtweg vertane Zeit.
Gestern rief mich meine Tochter an und gratulierte mir zum Vatertag und ich kann jetzt diese Geste als das sehen, was sie ist, ein Gruß von einer Tochter an ihren Vater, an seinem Tag…

Part 2 Absturz

Es ist einige Zeit vergangen, 4 Jahre genauer gesagt, und die Episode am Kiessee war nur noch entfernte Erinnerung, die ab und zu ins Bewusstsein blitzte. Mein Kopfkino allerdings nicht , das drängte nach und nach intensiver in meine alltäglichen Gegebenheiten. Immer öfter spielten sich vor meinem geistigen Auge Szenen ab oder entstanden Trugbilder, die ich nicht zuordnen geschweige denn erklären konnte. Dem „Wahnsinn“ nahe, lernte ich damit umzugehen, ignorieren und eisiges Schweigen schützte mich vor dem Stempel, den man mir sicher aufgedrückt hätte, wäre ich mit der Sprache herausgerückt. Ich entwickelte mich zu einem recht verschlossenen Kind, das in Büchern Antworten suchte, die es woanders nicht zu erwarten hatte. Das entwickelte sich zu einer regelrechten Manie, ich las querbeet alles, was mir unter die Finger kam, wobei ich begünstigt wurde durch die wirklich sehr umfangreiche Bibliothek meines Vaters und 2 Leserausweisen für wiederum andere Buchausleiheinrichtungen. Wenn ich verschlossen schreibe bezieht sich das nicht auf mein nach außen getragenes Bild meiner Persönlichkeit sondern auf den geistigen Zutritt in meine Gedankenwelt. Ich war ein sehr agiles extrovertiertes Kind, das schnell Anschluss fand und es immer wieder verstand, schnell die Oberhand in den allgemein üblichen Klicken zu erringen, wobei meine gute körperliche Konstitution und mein allgemein, meinen Altersgenossen gegenüber, überlegener Intellekt keine unwesentliche Rolle spielten. Aber ich sollte jetzt wohl zum Kern dieser Geschichte kommen.
Unsere Bande zählte durchschnittlich 8 bis 10 Jungen, das schwankte je nach Wertschätzung der Person und deren Nützlichkeit für die Gemeinschaft, wobei auch ab und zu ein ernstes Elternwort die eine oder andere Abspaltung bewirkte. So wurden die Schwächlinge aussortiert. Wie heißt es so schön: „Nur die Harten kommen in unseren Garten“! Härte sollte heut auf die Probe gestellt werden. Wir waren unterwegs zu einem alten ausgedienten Gewerbegelände, das uns schon oft als Tummelplatz unserer kindlichen Abenteuerinszenierungen gedient hatte. Unsere Abenteuerlandschaft bildete ein verhältnismäßig großes, völlig verwildertes Grundstück, auf dem sich noch einige alte Werkstattgebäude befanden, die schon lange dem Verfall zum Opfer gefallen waren. Hier sollte unsere Mutprobe stattfinden. Ein Neuer war zu uns gestoßen und Rituale sind wichtig für den Zusammenhalt der Gruppe, sowie sie ebenso oft blödsinnig gefährlich für die Gesundheit sind. Wir kletterten also alle auf das Dach eines der alten Gebäude und befanden uns nun etwa 8 Meter über dem unter uns gähnenden Abgrund. Etwa 2 Meter von der Dachkante entfernt wuchs ein Baum in die Höhe, der Ziel unserer großartigen Aktionsposse sein sollte. Es war ganz einfach, hinüberspringen und am Baum wieder gen Erde klettern. Die Hälfte unserer Heldentruppe hatte nach einem kurzen Blick hinunter still schweigend das Dach wieder verlassen, elende Feiglinge, ihre Mitgliedschaft war zu überdenken. Wir anderen standen am Rand des Daches und irgendwer fachte eine sinnlose Diskussion über die Sinnfälligkeit unseres Unterfangens an. Mich nervte dieses hin und her nur: „Sind wir nun hier um zu springen oder zu quatschen? Ist doch gerade mal ein bisschen mehr als eine Körperlänge, was ist da dabei man!“, ich war ungeduldig geworden und wollte das Theater nicht länger mitmachen. „Los jetzt!“, schrie ich und sprang. Ein anderer Junge hatte meine Aufforderung angenommen und sprang in selben Augenblick und damit war das Drama losgetreten. Nicht nur das er gleichzeitig mit mir abhob, er hatte sich als Ziel den selben Ast wie ich auserkoren und wenige Sekundenbruchteile später hingen wir beide wie die Klammeraffen buchstäblich in der Luft, den abgebrochenen Ast krampfhaft umklammernd sausten wir Richtung Mutter Erde. Bruchstücke von Bildern zogen an meinem inneren Auge vorbei und Klatsch, Bruchlandung! Selbstverständlich landete der andere auf mir und sorgte dafür, dass auch das letzte Quäntchen Luft aus meinen Lungen gepresst wurde. Ich lag auf dem Rücken und pumpte wie ein Käfer, dann wurde erst einmal alles Schwarz um mich herum. Seltsame Formen und Lichter zuckten in meinem Bewusstsein (?)
Als ich zu mir kam, war keiner meiner Kumpane zu sehen. Diese Tatsache läutete das Ende einiger großartiger Freundschaften fürs Leben ein und einige neue Verbindungen waren geschlossen. Graue diffuse Schatten begleiten mich seitdem. Ich spinne, meint ihr, vielleicht, für mich sind sie da zu jeder Zeit und Stunde. Wenn irgendjemanden von Euch in seinem Alltag die eine oder andere Situation suspekt erscheint und nicht zu erklären ist und er es abtut unter „Blödsinn, kann nicht sein“ irrt er vielleicht, Ihr kennt doch den Spruch: „ Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde die………..“

KategorienDie Vier Tode des M. Tags:
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