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Träumesterben…

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“Träumesterben“

Und als sie vor mir stand,
hat’s die Seele mir verbrannt.
Eine Hoffnung war geboren,
hat mein Herz zu Eis gefroren.
Kein Gedanke wie bisher ,
kein Empfinden wie vorher.

Wenn es da heißt:
„Die Zeit heilt alle Wunden“
und „Morgen ist ein neuer Tag“,
was weiß die Zeit von meinen schwarzen Stunden
und davon, wie sehr ich sie doch mag.

Sie hat mir nicht die Chanc’ gegeben,
ein Teil zu sein von ihrem Leben.
Ohne Arglist, ohne Pein
wollt ein Freund ich für sie sein.
Vielleicht ja doch ein bisschen mehr,
vielleicht wünscht ich’s  ja zu sehr.

Gestern hab ich noch gelebt.
Doch als meine Seele starb,
stand sie an meiner Träume Grab.
Nicht eine Faser ihres Seins,
hat dabei gebebt.
M.G.

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