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Wochenende…Partnerwahl?

Solche oder ähnliche Erlebnisse hat wohl jeder irgendwann einmal, nur jeder geht anders damit um. Wovon ich rede, besser schreibe, na diese Date Sache, ihr wisst schon, treffen verabreden, sowas eben. Ich will das noch genauer eingrenzen …Kennenlernen. Tausende ungebundene, gebundene auf Abwegen, aller möglichen Altersstufen und Geschlechts stürzen sich ins Wochenendvergnügen.

Im Allgemeinen ist es in den Clubs oder Diskos laut genug, jede halbwegs verständliche, zusammenhängende Kommunikation zu unterbinden. Deswegen geh ich zum Beispiel lieber in eine Bar oder einen Pub. Aber jeder nach seiner Fasson. Hat man sich erst mal auf den Weg gemacht, folgt man dem genetisch vorgegebenen Muster, „Partnersuche“! Viele werden auf entsprechende Frage antworten nur Spaß haben zu wollen, na ja, das beinhaltet ja auch Spaß mit anderen und Partnerschaft heißt nicht unbedingt bis ans Ende der Zeit. Bei den meisten steht wohl eher kurzweiliges Vergnügen im Vordergrund, so jedenfalls meine Erfahrungen.

Aber kommen wir auf das Kennenlernen zurück. Das jüngere Semester, so es sich im Rudel versammelt hat neigt dazu reichlich dem Alkohol zu zusprechen und ist offensichtlich mehr am internen Gruppengeschehen interessiert und verliert nach und nach sowieso das externe Geschehen aus den Augen. Diese Horden kommen zusammen und schleichen sich zumeist gemeinsam, welche Verknüpfungen innerhalb dieses Klüngels stattgefunden haben ist schwer zu erkennen, da sie Schwierigkeiten haben sich selbst untereinander auseinander zu halten. Dann gibt es da die “Doppler”, zwei Frauen, Damen, Mädchen. Eine passabel bis hübsch, die andere weniger attraktiv, die gute „Freundin“, die als Unterhaltung und abstechender Gegensatz fungiert. Das Augenmerk fällt so automatisch auf die Erstere, hat aber einen Haken, was mit dem Anhängsel anstellen, wenn einer angebissen hat. Hab da schon unschöne Szenen erlebt. Und nicht zuletzt die Singlefrau, die nicht unbedingt Single sein muss. Sie sitzt, oder positioniert sich ostentativ im Raum, nippt an ihrem Cocktail und scheint völlig uninteressiert, am sie umgebenen Geschehen, was natürlich ein Trugschluss währe, sollte das tatsächlich jemand annehmen. Ihr scheinbares Desinteresse dient der Abschreckung unerwünschter Annäherungen und wird sofort aufgegeben, hat sie einen Kandidaten, der ihr genehm ist, ins Auge gefasst. Dann werden alle weiblichen Register ausgeschöpft, so dass dem „Opfer“ selten eine Chance bleibt sich zu entziehen, was eigentlich ja auch nicht Sinn der Sache ist. Die Herren, ob im Rudel oder allein, sind in solcher Umgebung durch soziale und genetische Fixierung immer auf der „Jagd“, mehr oder weniger erfolgreich entsprechend ihrem Vermögen, charismatisch oder auch ökonomischer Natur. Ehrlich gesagt, kann ich zu Strategien oder Erfolgsstatistiken nicht viel sagen, weil ich nie eine Strategie hatte und Erfolg, ist relativ. Ich musste mich nie sonderlich bemühen, meistens war ich „Opfer“ was wohl daran liegt, dass ich eventuell so etwas wie das „Korn“ bin, das eben so mal gefunden wird. Das alles hat natürlich keine Allgemeingültigkeit, nur aus Mannes Sicht und obendrein der eigenen Erfahrung entsprungen. Eines währe noch zu erwähnen, in meinem einst großen Bekanntenkreis gibt oder gab es kein Paar, das sich auf diesem Wochenendkarussell kennengelernt, geschweige denn eine Lebensbasis gegründet hat. Es gibt da sicher auch andere Erfahrungen, das sind aber nicht die meinen.

M.G.

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